Bei Kanutouren kann man Natur und Landschaft aus besonderen Perspektiven betrachten. Das fördert das Umweltbewusstsein. Der Weg über unsere Fließgewässer und Seen führt aber oft mitten durch empfindliche Schutzgebiete. Da gibt es mehr zu beachten als keinen Lärm zu machen, keinen Müll zu hinterlassen und die Mindest-Pegelstände zu achten. Zunehmend erschweren Befahrungsregelungen, Genehmigungen und vorgeschriebene Bootskontingente die Ausübung dieser Natursportart.
Im Rahmen der diesjährigen Umweltschulung haben wir am Beispiel der Rur das Spannungsfeld der unterschiedlichen Interessen und Ansprüche des Kanusports und des Natur- und Artenschutzes vor dem Hintergrund des Landesnaturschutzgesetzes, der Landschaftspläne und der Bewirtschaftungsplanung im Rahmen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie dargestellt und diskutiert.
Dank an dieser Stelle an Ottmar Hartwig und Lothar Gerhards, die das Thema interessant und kurzweilig referiert und mit kleiner Exkursion und anschließendem Workshop vertieft haben.
19 Teilnehmer hatten am Ende eine neue Teilnahmebescheinigung in der Tasche.
Dank auch an unsere Vereinsmitglieder, die für Gemüsesuppe, Kaffeeklatsch und Aufräumen gesorgt haben.